Aktuelle Ausstellungen

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ab 20. November 2011 – 1. Juli 2012
 
   

   
 

Cotton Worldwide –
Baumwolle Weltweit

Baumwolle ist weltweit ein wichtiger Rohstoff für verschiedenste Produkte. Der Fotograf Hans Peter Jost und die Journalistin Christina Kleineidam haben ihr ein grosses Erkundungsprojekt gewidmet. 2006-2008 bereisten sie die sieben wichtigsten Baumwolle produzierenden und verarbeitenden Länder: Indien, Usbekistan, China, Mali, Tansania, Brasilien und die USA.
Ihre Fotos und Reiseberichte porträtieren die Menschen, die in Anbau, Ernte, Verarbeitung und Vermarktung der Pflanze involviert sind. Sie zeigen die kulturelle Vielfalt dieser «Baumwoll-Welt», aber auch ihre sozialen und ökologischen Probleme und machen die globalen Zusammenhänge vom Produzenten bis zum Konsumenten bewusst.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Museumsobjekten und historischen Dokumenten. Wichtige Gegenwartsfragen werden mit Themenfenstern vertieft.

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ab 19. November 2011 – 12. Februar 2012
 
 

   
 

Die andere Seite der Welt –
Geschichten der humanitären Schweiz

Die Ausstellung «Die andere Seite der Welt» reflektiert die Geschichte der humanitären Schweiz seit 1945. In der interaktiven, audiovisuellen Ausstellung erzählen Schweizerinnen und Schweizer von ihren Erfahrungen, die sie in der humanitären Hilfe, der Entwicklungszusammenarbeit und beim Einsatz für die Menschenrechte gemacht haben. Die Ausstellung wird vom 19. November 2011 bis am 12. Februar 2012 im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen gezeigt. Die Wanderausstellung ist von 2011 bis 2013 auf Tournee durch die Schweiz. Realisiert wurde das Projekt vom Verein humem (humanitarian memory).

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www.humem.ch/cms/index.php/de/pressemedien

 

28. November 2010 – 29. April 2012
 
 

   
 

Hedwig Scherrer – Streben nach dem Gesamtkunstwerk

Hedwig Scherrer (1878-1940) gehörte zu den ersten Ostschweizerinnen, welche eine künstlerische Laufbahn einschlugen. Das Werk der Künstlerin umfasst Ölbilder, Zeichnungen, Gebrauchsgraphik, Wandgemälde, Miniaturen sowie Entwürfe für das Marionettentheater und für Trachten. Ausgebildet in St.Gallen, München und Paris, bezog sie 1908 ihr selbst entworfenes Atelierhaus in Montlingen. In ihrer Malerei blieb sie stets der gegenständlichen Kunst verpflichtet und stand mit ihren dekorativen Jugendstilformen sowie ihren märchenhaft-symbolistischen Inhalten sichtlich unter dem Einfluss von Ferdinand Hodler (1853-1918) und Giovanni Segantini (1858-1899). Zeitlebens hielt sie sich vom Kunstmarkt fern. Stattdessen engagierte sie sich stark in sozialen Bereichen und nutzte die Kunst, um ihre Anliegen der Gesellschaft zu vermitteln. Anlässlich des 70. Todesjahres der Künstlerin zeigt das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen Hedwig Scherrers Werk im Kontext der Idee des Gesamtkunstwerks und der Reformbewegungen um 1900.

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28. Mai 2011 bis 20. Mai 2012
 
     
 

   
 

Zeit für Medizin!
Einblicke in die St.Galler Medizingeschichte

Die Begegnung mit der Geschichte eröffnet immer wieder unerwartete Einblicke in den Alltag früherer Zeiten. Die Ausstellung «Zeit für Medizin!» geht den Entwicklungen von der Klostermedizin des frühen Mittelalters über die Anfänge der modernen Medizin bis zu den Erfindungen des 20. Jahrhunderts nach. Unter den Exponaten befinden sich längst vergessene Zeitzeugen, aber auch einzigartige Dokumente, die nur selten zu sehen sind. Die in der Ausstellung versammelten Objekte vermitteln ein anschauliches Bild der medizinischen Versorgung in Kloster, Stadt und Kanton St.Gallen. Sie erzählen von den einstigen Möglichkeiten der Menschen, wenn es hiess: «Zeit für Medizin!»

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bis 26. Februar 2012
 
   

   
 

Ceramica popolare
Das kulturelle Gedächtnis Süditaliens

Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen besitzt eine kleine, aber qualitativ hochstehende Sammlung antiker süditalienischer Keramiken. Ein Teil davon wird nun erstmals der bäuerlichen, aus der gleichen Gegend stammenden Gebrauchskeramik des 19. und 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. Interessant ist der Vergleich, da sich viele Formen seit der Antike nahezu unverändert erhalten haben.
Es sind Ess-, Koch- und Vorratsgefässe, kraftvolle Keramiken für den täglichen Gebrauch. Sie sind Zeugen einer vorindustriellen Gesellschaft, die im Jahreswechsel
verschiedene Lebensmittel aufbewahren und konservieren musste.
Die Gebrauchskeramik gehört zu den ältesten Kulturtechniken. Seit ihren Anfängen folgt sie dem Prinzip der Form als Folge der Funktion. So erstaunt es nicht, dass gerade die künstlerische Avantgarde des 20. Jahrhunderts der traditionellen Gebrauchskunst grosse Beachtung schenkte.

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seit 28. November 2009 bis Ende 2010
 
 

   
 

service! reiche speisen
Esskultur und Schweizer Porzellan im 18. Jahrhundert

In der gehobenen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts bildete das «Weisse Gold» den passenden Rahmen für das Servieren neuer Speisen und exotischer Heissgetränke. Edles Geschirr und zierlicher Figurenschmuck wurden geschmackvoll in Szene gesetzt und waren Ausdruck einer verfeinerten Tafelkultur und Kochkunst.

Die Ausstellung stellt ausgewählte Stücke der Porzellanmanufakturen von Zürich (1763–1790) und Nyon (1781–1813) vor und vermittelt einen Eindruck, wie die Porzellanmode die Schweiz eroberte. Dazu werden die Veränderungen in der Ernährung und Esskultur des 18. Jahrhunderts – sowohl der reicheren Leute als auch der ärmeren Bevölkerung – vorgestellt.

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seit 17. Mai 2008
 

 

Erweiterung Kindermuseum

Vor einem Jahr ist der erste Teil des Kindermuseums eröffnet worden. Die beiden Ausstellungsräume in leuchtendem Grün und warmem Rot sind bereits vielen Kindern ans Herz gewachsen.

Seit dem 17. Mai 2008 wartet der dritte Ausstellungsraum in frischen Blautönen darauf, neu entdeckt zu werden. Zum Thema «Lebensräume – Zukunftsträume» präsentieren sich zwei begehbare Jugendzimmer aus verschiedenen Epochen und die schönsten Puppenstuben nach ihrem Frühjahrsputz. An einer Ratestation kann man sich vom Werdegang berühmter Ostschweizerinnen und Ostschweizer inspirieren lassen - und dann sein eigenes Porträt und seine Berufswünsche «an die Wand beamen»

Erwachsene sind verzaubert - Kinder sind begeistert. Das neue Kindermuseum ist für die ganze Familie gedacht. Freche Farben haben das oberste Geschoss des Hauses verwandelt und laden ein, die Museumswelt hier einmal auf eine ganz andere Art und Weise zu entdecken. Türchen und kleine Guckfenster, Fühlkästchen und Duftstationen machen neugierig. Man tritt näher, öffnet, tastet, riecht, probiert alles aus, lüftet Verborgenes und begreift dabei spielerisch. Da bieten sich unzählige Möglichkeiten, miteinander aktiv zu werden.

Pädagogischer Leitfaden für das Ausstellungskonzept war Pestalozzis These vom «Lernen mit Kopf, Herz und Hand». Inhaltlich begleiten vier Kinder aus dem 20. Jahrhundert, die man im Aufgang sieht, durch die drei verschieden farbigen Ausstellungsräume. Im ersten, grünen Raum erzählen ihre Spielsachen vom Leben in der Stadt und auf dem Land, im zweiten, roten Raum erinnern lustige Figuren an Besuche im Figurentheater und im dritten, blauen Raum lässt sich das Leben dieser vier Kindergenerationen an einer PC-Station erforschen.




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